Nur noch zehn Tage – dann stehe ich am Flughafen und beginne eine Reise, die lange in mir gewachsen ist. Über ein halbes Jahr habe ich darauf gewartet, habe recherchiert, verglichen, gebucht und mich informiert. Nun sind die meisten Vorbereitungen abgeschlossen, und langsam wird aus Plänen Realität.
Die Safari im Tsavo-Ost-Nationalpark ist gebucht, ebenso wie die Delfintour und mein Ausflug in den Haller Park. Die ersten Schnorcheltouren habe ich schon ins Auge gefasst, und auch ein Tagesplan für Mombasa liegt bereit – mit dem Besuch des alten Fort Jesus, Spaziergängen durch die engen Gassen der Altstadt und einem Bummel über den Gewürzmarkt.
Die letzten Tage vor der Abreise verbringe ich damit, meine Ausrüstung zu prüfen: Kameraakkus laden, Speicherkarten leeren, bequeme Kleidung für die Safari bereitlegen. Auch die Schnorchelmaske liegt schon im Koffer. Meine Reiseapotheke ist komplett, und die Impfungen sind auf dem neuesten Stand.
Je näher der Abflug rückt, desto mehr kreisen meine Gedanken um die bevorstehenden Erlebnisse. Der erste Blick auf den Bamburi Beach, das warme Meer, die salzige Luft – und dann die Fahrt in den Tsavo-Ost, den roten Staub unter den Reifen, den Ruf eines Vogels in der Ferne. Am achten Tag dann die Delfine, vielleicht springend neben dem Boot, und zwischendurch immer wieder Begegnungen mit Menschen, Gespräche, neue Eindrücke und Gerüche.
Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass fast alles organisiert ist. Der Rest bleibt offen für spontane Entdeckungen – denn genau darin liegt für mich der Zauber des Reisens.

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