Mit dem Jeep durch das Herz Zyperns: Natur, Kultur & Genuss
Nach einem frühen Frühstück im Hotel in Pafos war es endlich so weit: unser zweiter Tagesausflug auf Zypern stand an – und diesmal ging es abseits der klassischen Touristenpfade. Im offenen Jeep holte uns unser Guide direkt vor dem Hotel ab. Was folgte, war ein Tag voller unvergesslicher Eindrücke, versteckter Naturschätze und echter zypriotischer Herzlichkeit.
Erste Etappe: Die fruchtbare Region rund um Episkopi
Unsere Fahrt führte zunächst ins Inselinnere, durch hügelige Landschaften, vorbei an Olivenhainen und Zypressen. In der Nähe von Episkopi legten wir den ersten Stopp ein. Hier zeigte sich Zypern von seiner grünen, ursprünglichen Seite – Weinreben rankten sich an alten Steinmauern empor, Feigenbäume säumten die Wege.
Spontan hielten wir an einem kleinen Feldweg, wo wir reife Weintrauben direkt vom Stock und süße Feigen frisch vom Baum pflücken durften – ein kleiner, aber besonderer Moment, der nach Sommer schmeckte.




Durch die Wälder zum Naturdenkmal: Die Tzelefos-Brücke
Weiter ging es hinein in die bewaldeten Regionen des Troodos-Gebirges. Zwischen schattigen Pinien und wildem Lorbeer versteckt sich ein wahrhaft mystischer Ort: die Tzelefos-Brücke. Die mittelalterliche venezianische Steinbrücke überspannt einen kleinen Flusslauf und scheint aus einem Märchen zu stammen. Umgeben von dichtem Grün und Vogelgezwitscher war dies einer der friedlichsten Orte des Tages – perfekt für Fotos und eine kleine Verschnaufpause.


Wasserfall-Erlebnis: Der Potamossias
Nur wenige Kilometer entfernt wartete das nächste Naturwunder: der Potamossias-Wasserfall. Über moosige Steine stürzt das Wasser in ein natürliches Becken, in dem mutige Besucher sogar die Füße ins kühle Nass tauchen konnten. Der Weg dorthin war etwas holprig, aber absolut lohnenswert. Die frische Waldluft, das Plätschern des Wassers – hier fühlte man sich weit entfernt von der Zivilisation.


Mittagessen in den Bergen
Zur Mittagszeit kehrten wir in eine traditionelle Taverne in einem kleinen Bergdorf ein. Auf der schattigen Terrasse genossen wir Meze, gegrilltes Fleisch, Halloumi, frisches Gemüse und natürlich ein Glas lokalen Weins. Unser Guide erzählte dabei unterhaltsame Geschichten über zypriotische Traditionen, was dem Essen eine ganz persönliche Note verlieh.


Kulturstopp in Omodos
Nach dem Essen ging es weiter nach Omodos, einem der schönsten Dörfer Zyperns. Pflastersteine, enge Gassen, Weinpressen und kunstvolle Handarbeiten prägen den Ort. Besonders beeindruckend: das Kloster des Heiligen Kreuzes, das mitten im Dorf liegt. Hier blieb auch etwas Zeit für Souvenirs – handgemachte Liköre, Honig und natürlich Wein.





Abschluss mit Aussicht: Magischer Blick auf die Küste bei Petra tou Romiou
Auf dem Rückweg Richtung Küste fuhren wir entlang der Panoramastraße oberhalb des Meeres – der perfekte Ort für einen letzten Zwischenstopp. Vom Aussichtspunkt bei Petra tou Romiou, dem legendären Felsen der Aphrodite, bot sich ein atemberaubender Blick auf das türkisfarbene Meer, das sanft gegen die weißen Kalkfelsen schlägt.
Die Sonne stand bereits tief am Himmel und tauchte die Landschaft in ein warmes, goldenes Licht. Auch wenn wir diesmal nicht direkt zum Strand hinunterstiegen, war dieser Moment – hoch oben mit Blick auf das Meer – einer der stimmungsvollsten des Tages. Kein besserer Ort, um kurz innezuhalten, durchzuatmen und diesen ganz besonderen Ausflug Revue passieren zu lassen.
Zurück im Hotel – voller Eindrücke
Am späten Nachmittag kehrten wir zurück ins Hotel in Pafos – müde, staubig, aber rundum glücklich. Die Jeep-Tour war nicht nur ein Ausflug, sondern ein echtes Erlebnis: naturverbunden, authentisch und voller kleiner Überraschungen.

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